-
Im Jahr 2004 wurde Muhammad Sven Kalisch als Professor für Islamische Religion an das Centrum für Religiöse Studien Münster berufen. Diese Professur war geschaffen worden, um muslimische Lehramtsstudenten mit einer Zusatzausbildung zu Islamkundelehrern ausbilden zu können. Diese Ausbildung war zu dem damaligen Zeitpunkt einzigartig. Mittlerweile bieten mindestens zwei weitere Hochschulen einen solchen Studiengang an. Muhammad Sven Kalischs Berufung wurde damals von einem Beratergremium, in dem auch Vertreter muslimischer Verbände anwesend waren, überprüft und erhielt auch dessen Zustimmung. Seit Anfang des Jahres 2006 nun ist einer weiteren Öffentlichkeit die Haltung Kalischs zur Natur des
Prophetentums und des Qur'ans bekannt. Erstmals in einer Stellungnahme zum damaligen Karikaturenstreit veröffentlichte Muhammad Sven Kalisch seine Auffassung, Propheten seien als Personen nicht historisch, sondern lediglich... -
Der nordrhein-westfälische Verfassungsrichter und Präsident des Oberverwaltungsgerichts Münster, Michael Bertrams kritisierte anlässlich eines Vortrags bei einer kirchlichen Veranstaltung in Münster das Verhältnis von Mann und Frau im Islam. Die Scharia, so behauptet der Richter, weise der Frau in nahezu allen Lebensbereichen einen niedrigeren Rang zu als dem Mann. Eine Frau, die das Kopftuch trage bekenne sich daher nicht widerspruchsfrei zu der Verfassung und den deutschen Werten. Dieser Umstand schließe ihre Eignung für den Beruf als Lehrerin aus.
Gleichzeitig forderte der Jurist, dass dem Staat in den Bereichen Schule und Erziehung nicht nur...Muslimische Studenten luden landesweit zu Islamwochen ein. Von Kaan Mustafa Orhon, Göttingen. Im November des Jahres 2007 gründeten 18 muslimische Hochschulgruppen aus ganz Deutschland in Bonn den „Rat muslimischer Studierender und Akademiker“ (RAMSA).
Es war ihr Wunsch, sich zu vernetzen und zusammen zu arbeiten, um gemeinsam mehr für die Belange muslimischer Studierender in Deutschland tun zu können. Es war ein langer Weg, den es zurückzulegen galt, doch mit der Ausrichtung der ersten überregionalen Islam-Infowoche an deutschen Universitäten hat die mittlerweile auf 22 Mitgliedsorganisationen angewachsene Gemeinschaft nun einen wichtigen Schritt vom losen Netzwerk hin zu einer koordiniert handelnden Organisation getan.
Die dreitägige Vortragsveranstaltung, die parallel an den Universitäten in Aachen, Bielefeld, Bonn, Duisburg, Köln und Heidelberg stattfand, stand unter dem Motto:...Dies ist ein Aufschrei, ein Warnruf, eine Mahnung in Anbetracht des ersten eindeutigen anti-islamischen Mordes in unserer Bundesrepublik Deutschland an der schwangeren Marwa el-Sherbini.
Obgleich die allenthalben media bemühte Darstellung eines lediglich "ausländerfeindlichen", "rassistischen" Hintergrundes, wenn überhaupt eine derartige Berichterstattung erfolgte, zunächst vertretbar erscheinen mochte, so ignoriert sie doch auf erschreckende Weise die tiefer liegende Wahrheit dieses abscheulichen Verbrechens. Die Saat omnipräsenter, politisch geduldeter und zuweilen geförderter, medial und institutionell forcierter anti-islamischer Agitation ist nun erstmals sichtbar aufgegangen.Dies ist denkbar nicht nur durch den Täter präsentiert worden, welcher die Termini "Islamist", "Terrorist" im Zusammenhang mit einer gläubigen Frau und als Konsument eines eindeutigen, wohl suggerierten...
An vielen deutschen Universitäten gibt es muslimische Studentenvereinigungen, doch fehlte es bisher an einem bundesweiten Gremium, das der Begegnung, dem Austausch und der Koordination dieser bisher mehr oder weniger lokal tätigen Gruppen dient.
Kürzlich wurde nun der „Rat der muslimischen Studenten und Akademiker“ gegründet, dem bisher 18 verschiedene Studenten- und Akademikervereinigungen angehören. Die Gründung des neuen Rates geht auf eine Initiative der Islamischen Hochschulvereinigung (IHV) Bonn zurück. Im Juni 2007 kam es in Bonn zu einem ersten Treffen mehrerer Hochschulvereinigungen. Man wurde sich schnell einig, und bereits beim zweiten Treffen im November 2007 wurde dann der „Rat der muslimischen Studenten und Akademiker“ gegründet. „Mit dem Rat wollen wir erreichen, dass die Studenten zusammenkommen und Synergie-Effekte schaffen“, sagt der Sprecher des Rates, Bacem Dziri. Wichtig sei...
Islamic student associations in Germany decided to derive the most benefit from the last days of the holy month not only in spiritual retreat but also for social interaction. One of the foremost benefits was the common iftar.
Among, at least, 17 German cities, students iftar Meetings were organized during this Ramadan. Eight of these 17 associations ...
Studierende melden sich zu Wort
Studierende aus Münster gemeinsam mit dem Rat der muslimischen Studenten Deutschland kritisieren die Vorgänge an der Universität Münster.
Studierende aus Münster gemeinsam mit dem Rat der muslimischen Studenten Deutschland kritisieren die Vorgänge an der Universität Münster. In der Diskussion um den Lehrstuhl am Centrum für Religiöse Studien an der Universität Münster und dessen derzeitigem Inhaber Muhammad Sven Kalisch melden sich nun auch die Studierenden mit einem Positionspapier selbst zu Wort.
1. Grundsätzlich stellen wir fest, dass die Ausbildung für das Lehramt islamischer Religionsunterricht analog zu den anderen Religionsgemeinschaften dem im Grundgesetz garantierten Recht auf Selbstbestimmung der Lehrinhalte durch die...
