RAMSA in der Presse
-
Kirchliche Studentengemeinden haben an den Hochschulen eine lange Tradition. Gläubige Muslime organisieren sich jetzt ebenfalls. Das soll auch dem Studienerfolg dienen.
"Um mich als Erstsemester in Bonn besser zurecht zu finden, ging ich direkt zur IHV, der Islamischen Hochschulvereinigung", sagt Lamya Al-Homsy. "Ganz einfach, weil ich aus einer muslimischen Familie komme." Ihre Mutter ist gebürtige Deutsche, der Vater Syrer, sie selber im Rheinland aufgewachsen und zur Schule gegangen. Die Asienwissenschaftlerin ist zweite Vorsitzende ihrer Bonner Hochschulgruppe. Zum engeren Kreis der besonders Aktiven gehören zwei Dutzend Studenten, überwiegend Einheimische mit deutschem Pass. Kein Wunder, sagt Al-Homsy, "wir kennen uns hier natürlich besser aus als Zugereiste aus dem Ausland." Speziell für diese bietet die IHV etwa Buddy-Programme mit älteren Semestern zum Eingewöhnen in Deutschland an. Al-...
-
An vielen deutschen Universitäten gibt es muslimische Studentenvereinigungen, doch fehlte es bisher an einem bundesweiten Gremium, das der Begegnung, dem Austausch und der Koordination dieser bisher mehr oder weniger lokal tätigen Gruppen dient.
Kürzlich wurde nun der „Rat der muslimischen Studenten und Akademiker“ gegründet, dem bisher 18 verschiedene Studenten- und Akademikervereinigungen angehören. Die Gründung des neuen Rates geht auf eine Initiative der Islamischen Hochschulvereinigung (IHV) Bonn zurück. Im Juni 2007 kam es in Bonn zu einem ersten Treffen mehrerer Hochschulvereinigungen. Man wurde sich schnell einig, und bereits beim zweiten Treffen im November 2007 wurde dann der „Rat der muslimischen Studenten und Akademiker“ gegründet. „Mit dem Rat wollen wir erreichen, dass die Studenten zusammenkommen und Synergie-Effekte schaffen“, sagt der Sprecher des Rates, Bacem Dziri. Wichtig sei auch...
