
Islamisches Recht, Schar'ia und Bedeutung im Alltag

Ab Mittwoch
15. Feb. 2012, 19.30 -21.00 Uhr
Kurs mit 6 Terminen
Herford, VHS
Münsterkirchplatz 1
Der Kurs findet an 6 Abenden statt.
Dr. Cefli Ademi ist Volljurist und Öffentlichkeitsreferent des Bündnisses Islamischer Gemeinden Bielefelds.
Um Anmeldung wird geben (telefonisch, per Mail, online auf der Website, per Post oder Fax)
http://www.vhsimkreisherford.de/?knr=F10523B
Mittwoch , 15.02.2012 19:30 - 21:00 Uhr Raum 210 , VHS
Mittwoch , 29.02.2012 19:30 - 21:00 Uhr Raum 210 , VHS
Mittwoch , 14.03.2012 19:30 - 21:00 Uhr Raum 210 , VHS
Mittwoch , 28.03.2012 19:30 - 21:00 Uhr Raum 210 , VHS
Mittwoch , 18.04.2012 19:30 - 21:00 Uhr Raum 207 , VHS
Mittwoch , 02.05.2012 19:30 - 21:00 Uhr Raum 207 , VHS
Münsterkirchplatz 1 , 32052 Herford Kurs Nr. F10523B
Welche Bedeutung hat das Islamische Recht und die Schar’ia im Alltag von Muslimen? Und was ist überhaupt das Islamisches Recht? Was ist die Schar’ia?
Auch das Islamische Recht ist "Recht" (Mathias Rohe). Diese Selbstverständlichkeit klingt in westlichen Gesellschaften eher befremdlich. Bei "uns" wird das Islamische Recht weithin als Gegensatz zum Recht säkularer Rechtsstaaten verstanden. Auch unter Muslimen gehen die Meinungen auseinander. In den gegenwärtig kulturalistisch angeheizten Integrationsdebatten, in denen der Begriff der "Schari´a" (oft gleichgesetzt mit dem "Islamischen Recht") differenzierungslos zur kulturellen Abgrenzung bemüht wird, ist es umso dringlicher, mit der nötigen wissenschaftlichen Distanz über die Grundzüge des Islamischen Rechts und auch der Schari´a aufzuklären. Denn nicht zuletzt sind vier Millionen Muslime in Deutschland unmittelbar oder jedenfalls mittelbar von diesem (moralischen) Recht betroffen.
In dem bescheidenen Rahmen dieses Kurses sollen die Grundzüge des Islamischen Rechts, das sich auf die Sphäre der inneren Glaubensfundamente, des Gottesdienstes sowie des zwischenmenschlichen Umgangs erstreckt bzw. erstrecken kann, in der Hoffnung erläutert werden, Vorurteile und Ängste abzubauen und gegenseitige Anerkennung zu fördern.











