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Post-Terrorism stress disorder

07.02.2017   |   In: Events

Bringing the Scholars in - RAMSA begrüßt weiteren amerikanischen Islamgelehrten in Deutschland

Am 21. Februar wird Prof. Dr. Muhammad B. Yahya Al Husayni al Ninowy in Berlin zu "Post-Terrorism stress disorder affecting muslim minorities in the west: Implications, diagnosis and coping" sprechen.

Prof. Dr. al-Ninowy ist ein syrisch-stämmiger amerikanischer Islamgelehrter, der sowohl eine klassisch-islamische Ausbildung an bedeutenden Universitäten unter der Anleitung herausragendster GelehrtInnen unserer Zeit abgeschlossen hat, als auch ein ausgebildeter Mediziner und Forscher. Zu seinen Spezialgebieten gehören z.B. die Hadith-, Usûlwissenschaft, Ihsan und Recht.
Er ist der Gründer des Madina Instituts, einer islamisch-theologischen Akademie, die in mehreren Ländern u.a. GB, Norwegen oder Kanada Lehrveranstaltungen anbietet.

Er ist ein Liebender und gehört zu den Geliebten. Mit seiner Eigenschaft als Sayyid, also einem Nachkommen Rasulallahs ist es uns eine besondere Ehre ihn in Deutschland begrüßen zu dürfen.

Dr. Ninowys besonderes Anliegen ist es zwischenmenschliche Brücken zu bauen. Dies könne ihm nach ausschließlich durch bedingungslose Barmherzigkeit und Liebe verwirklicht werden. Diese benennt er als unverhandelbare Kern-Werte des Islams. Er argumentiert in diesem Zusammenhang, dass Gewalt, sowohl verbaler, als auch physischer Natur mit dem Islam in keinster Weise kompatibel seien.

Als weltweit aktiver Friedensbotschafter verbrachte er die letzten Jahrzehnte damit dieses Verständnis auf internationalen Konferenzen und Workhops Menschen unterschiedlichen Glaubens und Weltanschauung zu vermitteln.

Das "Royal Islamic Strategic Studies Centre", zu dessen Publikationen unter anderem "a common word between us and you" gehört, führte ihn unter den 500 einflussreichsten muslimischen GelehrtInnen auf.

Dr. Ninowy lebt seit den 80er Jahren in den USA. Seine Gelehrsamkeit und Biographie versprechen einen Vortrag, der Herausforderungen, welche MuslimInnen im sogenannten Westen kollektiv oder individuell beschäftigen, fundiert angeht.