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Für uns als Muslime eine schwer zu erfassende, schwer zu ertragende Abartigkeit
"Je mehr sich das Jahr dem Ende zuneigt, die Nächte länger und die Temperaturen strenger werden, desto mehr rufen Menschen aller Orten und auf allen Wegen dazu auf, den Schwächsten in der Gesellschaft beizustehen. Zu Recht. Rufen auch wir dazu auf und noch wichtiger, verschließen wir unser Ohr nicht vor den Rufen."
„Wir sind die guten, die anderen sind der Feind.“ Das ist eine Haltung, die – schon bezogen auf eine nicht-muslimische Mehrheitsgesellschaft in höchstem Maße falsch und schädlich ist und abzulehnen. Um ein vielfaches schädlicher und verurteilenswerter noch ist diese Haltung, wenn sie unter Muslimen an den Tag gelegt und dann „islamisch“ begründet wird."
„Der Wunsch ist ein Wille, der sich selbst nicht ganz ernst nimmt.“ (Robert Musil)
Der Rat muslimischer Studierender & Akademiker (RAMSA) nimmt mit Bedauern zur Kenntnis, dass die Ermittlungen gegen den oder die Angreifer, die im Februar eine muslimische Studentin aus Kaiserslautern überfallen hatten, ohne Ergebnis eingestellt worden sind.
Zum zweiten Mal ereignet sich das jährlich stattfindende Dialog Wochenende, welches die RAMSA Dialog AG gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden (AKH) konzipierte. Diesmal erarbeiteten wir einen Trialog der besonderen Art zwischen Juden, Muslimen und Christen. Interessierte bitte informieren
Islamfeinlichkeit/ antimuslimischer Rassismus sind fraglos keine Seltenheit in unserer Gesellschaft. Ich persönlich werde allerdings nur extrem selten davon berührt. Natürlich trifft und verletzt mich das, was von Manchen an Hass gegen Muslime als Kollektiv abgesondert wird, auch – doch als Individuum Leidtragender bin ich kaum.
Die Einheit Gottes - Tauhid - ist mehr als ein bloßes Lippenbekenntnis. Spannend wird es dann, wenn man realisiert, wie weitreichend die Folgen des Einheitsglaubens sein können.
Es ist unsere Pflicht, wenn wir mit Sicherheit und materieller Versorgung gesegnet sind, denen zu helfen, die diese verloren haben. Wir haben keine Garantie, dass wir nicht den Tag erleben werden, wo wir Flüchtlinge sind. Unsere Generation, so sie in diesem Land geboren bzw. aufgewachsen ist, hat nie etwas anderes gekannt, als Frieden. Sind wir wirklich ausreichend dankbar dafür?

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